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Datensicherheit

Ihre Daten bleiben Ihre Daten.

Wer für Sie eine Website, ein Dashboard, eine Dienstplanung oder einen Assistenten baut, sieht dabei zwangsläufig Interna. Deshalb sage ich Ihnen offen, welche Daten das sind, wo sie liegen, wer sie sehen kann und wann sie gelöscht werden. Ohne Versprechen, die niemand nachprüfen kann.

Welche Daten überhaupt anfallen

In fast jedem Projekt geht es um drei Sorten: Zugänge zu Ihren Systemen, die ich zum Bauen brauche. Inhalte, die Sie mir geben, also Texte, Listen, Reglemente, Pläne, Kundendaten. Und Betriebsdaten, die entstehen, wenn die Lösung läuft, etwa wer sich wann angemeldet hat. Für jede dieser Sorten halten wir vor Projektstart schriftlich fest, was ich damit tun darf und wie lange ich sie behalte.

Grundsätze, die für jedes Projekt gelten

01

So wenig wie möglich

Ich verlange nur die Daten und nur die Zugänge, die für die vereinbarte Aufgabe nötig sind. Kein Vollzugriff auf alles, weil es bequemer wäre. Testdaten statt Echtdaten, wo es geht.

02

Alles gehört Ihnen

Programmcode, Daten, Domain und Zugänge laufen auf Ihre Firma. Ich verwalte sie für Sie, aber ich besitze sie nicht und ich gebe sie nicht weiter.

03

Getrennte Zugänge

Jede Person bekommt einen eigenen Zugang mit Zwei-Faktor-Anmeldung, keine geteilten Passwörter. Wer was sehen darf, legen Sie fest. Zugänge werden bei Austritt sofort entzogen.

04

Schweizer Hosting

Website, Datenbank und Dateiablage betreibe ich für Schweizer Kunden bei Anbietern mit Rechenzentren in der Schweiz. Welche das im konkreten Projekt sind, steht schwarz auf weiss im Angebot.

05

Sauberes Ende

Wenn die Zusammenarbeit endet, bekommen Sie Ihre Daten in einem gängigen Format und ich lösche meine Kopien innert 30 Tagen. Auf Wunsch schriftlich bestätigt.

Wenn künstliche Intelligenz im Spiel ist

Ich nutze KI, beim Entwickeln und in manchen Lösungen auch im laufenden Betrieb. Das ist der Punkt, an dem die meisten Fragen kommen, deshalb hier im Detail.

Beim Entwickeln arbeite ich mit Beispieldaten oder anonymisierten Auszügen, nicht mit Ihren Echtdaten, solange das nicht zwingend nötig ist. Läuft in Ihrer Lösung ein KI-Assistent, dann liegen Ihre Dokumente in Ihrer eigenen Datenbank. Sie werden nicht in ein Modell einprogrammiert. Bei einer Frage sucht das System zuerst in Ihrer Datenbank die passenden Stellen und schickt nur diese Ausschnitte zusammen mit der Frage an das Sprachmodell. Zurück kommt eine Antwort mit Quellenangabe. Es verlässt also immer nur der kleinste nötige Ausschnitt Ihr Haus, und zwar für die Dauer einer einzelnen Frage.

Welche Anbieter das sind, sage ich Ihnen ungefragt, statt von «der KI» zu reden. Es sind zwei: OpenAI und Anthropic. Über OpenAI laufen der Telefonassistent, die gesprochene Bedienung und die Dienstplanung. Über Anthropic laufen die Agenten, die im Hintergrund für mich arbeiten. In welchem Ihrer Projekte welcher Anbieter zum Zug kommt, steht im Angebot. Beide nutze ich ausschliesslich über die Programmierschnittstelle mit Geschäftsvertrag, nie über ein Abo.

Was mit diesen Ausschnitten passiert

01

Kein Training

Der KI-Anbieter darf Ihre Inhalte vertraglich nicht dazu verwenden, seine Modelle zu trainieren. Das ist keine Einstellung, die jemand versehentlich umlegen kann, sondern Teil des Geschäftsvertrags.

02

30 Tage, dann gelöscht

Anfragen und Antworten werden für maximal 30 Tage aufbewahrt, damit Missbrauch erkannt werden kann. Danach werden sie automatisch gelöscht.

03

Ausnahmen sage ich Ihnen

Bei Anthropic gilt: Wird eine Anfrage vom Sicherheitssystem markiert, kann sie bis zu zwei Jahre aufbewahrt werden, interne Bewertungskennzahlen ohne Ihre Inhalte bis zu sieben Jahre. Bei OpenAI bleibt es bei den dreissig Tagen, länger nur, wenn das Gesetz es verlangt. Das steht so in den Bedingungen, und ich verschweige es nicht.

04

Auf Wunsch null Tage

Für heikle Projekte lässt sich bei OpenAI beantragen, dass Anfragen gar nicht erst protokolliert werden, und dass die Inhalte in Europa statt in den USA gespeichert werden. Beides ist nicht automatisch aktiv, es muss eingerichtet werden. Ob Ihr Projekt es braucht, klären wir vorher.

05

Nie über private Konten

Alles, was mit Ihren Daten zu tun hat, läuft über geschäftliche Zugänge mit den entsprechenden Verträgen. Niemals über ein privates KI-Abo, bei dem ganz andere Regeln gelten.

Die Verträge dahinter

Zwischen Ihnen und mir gibt es einen Auftragsbearbeitungsvertrag nach dem revidierten Schweizer Datenschutzgesetz. Darin steht, was ich mit Ihren Daten tun darf und was nicht. Mit jedem KI-Anbieter besteht ein Datenverarbeitungsvertrag mit Standardvertragsklauseln samt Schweizer Zusatz, der die Weitergabe ins Ausland absichert. Für Hosting und weitere Dienstleister gilt dasselbe. Auf Wunsch bekommen Sie vor Vertragsbeginn eine Liste aller beteiligten Anbieter und die zugehörigen Unterlagen zum Nachlesen.

Wenn doch etwas passiert

Kein System ist unverwundbar. Falls es zu einem Vorfall kommt, melde ich mich bei Ihnen, sobald ich davon weiss, und nicht erst, wenn ich eine Erklärung habe. Sie bekommen von mir, was Sie für Ihre eigene Meldung an den Datenschutzbeauftragten des Bundes brauchen. Sicherungskopien laufen automatisch, damit sich ein Schaden zurückdrehen lässt.

Was passiert, wenn es mich nicht mehr gibt

Der Programmcode liegt in einem Repository, das Ihnen gehört. Alle Zugänge liegen in Ihrem Passwortmanager, nicht nur in meinem. Dazu gibt es eine Dokumentation, mit der eine andere Fachperson die Anlage übernehmen kann. Sie sind nicht von mir abhängig.

Was ich nicht verspreche

Ich behaupte nicht, dass Ihre Daten das Land nie verlassen, denn das Sprachmodell steht im Ausland. Ich behaupte auch nicht, dass gar nichts zwischengespeichert wird, solange das nicht vertraglich zugesichert ist. Und ich behaupte nicht, dass nichts schiefgehen kann. Wenn sich an einem dieser Punkte etwas ändert, aktualisiere ich diese Seite. Wer Ihnen mehr verspricht, hat entweder ein anderes Setup oder nicht genau hingeschaut.

Fragen dazu
Reden wir darüberIm Erstgespräch gehe ich das mit Ihnen Punkt für Punkt durch, auch mit Ihrer IT oder Ihrem Datenschutzbeauftragten. Sie bekommen die Unterlagen vorab.
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